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Zahlreiche Pfarrangehörige und Gäste hatten sich in der Pfarrkirche eingefunden, um diesen Anlass mit einem Gottesdienst, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor, zu feiern. Anschließend gab es den Tag der offenen Tür, Blutdruck- und Blutzuckermessung sowie zur Stärkung eine Jause. Der St. Pöltner Caritas-Direktor Mag. Friedrich Schuhböck skizzierte in seiner Predigt die vielfältigen Aufgaben der Caritas, zu denen u. a. auch die Betreuung alter und kranker Menschen gehört. Hilfe für bedürftige und sozial schwache Menschen sei ein Gebot der christlichen Nächstenliebe. DSA Walter Reiterlehner, der Leiter des Bereiches Familie und Pflege der Caritas, freute sich über das gute Verhältnis zwischen den Sozialbetreuern und den Gemeinden sowie deren Unterstützung bei der Betreuung der älteren Generation zu Hause. Vizebürgermeister Reinhard Steindl, der Bürgermeister Pichler vertrat, berichtete über die Entwicklung der Sozialstation Lichtenau. Es begann im November 2001, als die Caritas-Mitarbeiterin Brigitta Öhlzelt die Gründung einer Einsatzstelle in Lichtenau anregte und der damalige Bürgermeister Hubert Nöbauer dafür Räumlichkeiten im ehemaligen Schulgebäude zur Verfügung stellen konnte. Diese „Filiale“ der Sozialstation Gföhl startete mit 8 Mitarbeiterinnen. Am 1. Jänner 2004 gründete die Caritas in Lichtenau eine eigene Sozialstation, deren erste Leiterin Brigitta Öhlzelt wurde. Frau Öhlzelt hat sich um den Aufbau der Betreuungseinrichtung besondere Verdienste erworben. Neben Angehörigen der Gemeinde Lichtenau werden Teile der Gemeinden Albrechtsberg, Weinzierl, Rastenfeld, Kottes und Gföhl von Lichtenau aus betreut. Die Zahl der Mitarbeiterinnen wuchs wegen des gestiegenen Pflegebedarfes auf 16 Frauen an, sodass die bisherigen Räumlichkeiten aus allen Nähten platzten. Bürgermeister Andreas Pichler konnte hier Abhilfe schaffen und kurzfristig eine ehemalige Wohnung im Amtshaus Lichtenau anbieten. Die Räumlichkeiten wurden von der Gemeinde Lichtenau adaptiert und an die Caritas vermietet. Darüber hinaus stellte die Gemeinde Garagen zur Unterbringung von Krankenbetten und sonstigem Betreuungsbedarf zur Verfügung.
25.01.2010
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