Museum Lichtenau - Der Bauer als Selbstversorger

Museum Lichtenau - Der Bauer als Selbstversorger

In diesem neuen Museum wird die vielfältige Arbeit auf einem Bauernhof in früherer Zeit in lebensnahen Ensembles dargestellt. 


In liebevoller Kleinarbeit wurden einzelne Räume von Hof und Nebengebäuden sowie Wald und Feld nachgebaut, mit alten Geräten, Werkzeugen und Einrichtungen bestückt und damit ein Einblick in Leben und Arbeit einer Bauernfamilie im Waldviertel geschaffen.

Dabei bestechen nicht nur die Vollständigkeit der alten Gerätschaften, die die Arbeitsschritte deutlich machen, sondern vor allem der Gesamteindruck, der die Vielfalt der Arbeiten auf einem Bauernhof aus früherer Zeit aufzeigt.

14 Ensembles mit rund 30 Berufen ergeben ein gesamtes Bild von Erfindungsreichtum, Naturwissen, eingespielter Arbeits- und Zeiteinteilung sowie harter körperliche Arbeit auf einem Bauernhof im Waldviertel in früherer Zeit.
 
Wofür hob die Bäuerin „Ura“ auf?
Wofür hat der Bauer „Grassa o´gschnoat“?
Was war eine „Ofenkrucka“ oder ein „Mistpracker“?
 
All das sind gängige Begriffe aus der bäuerlichen Arbeit, wie sie früher im Waldviertel verwendet wurden. Sie finden sich erläutert in den Schautafeln zu den einzelnen Ensembles wieder. Die Tafeln geben einen Gesamtüberblick über die einzelnen Arbeiten, Blätterbücher liefern zusätzliche Details zu den Arbeitsschritten und stellen die wichtigsten Geräte vor.
 
So entstand ein stimmiger Überblick über die vielfältigen Arbeiten auf einem Bauernhof in früherer Zeit. In der Dauerausstellung „Der Bauer als Selbstversorger“ werden Erinnerungen wach, fast vergessene Ausdrücke und Redewendungen erläutert. Den jüngeren Generationen wird damit die Möglichkeit gegeben, Leben und Arbeit von Groß- und Urgroßeltern zu entdecken!
 
Basis zur Ausstellung bilden die Objekte der Privatsammlung Heinz Schneider, der bis 2006 in Pallweis ein Museum betrieb. Nach der Schließung des Museums konnte die Marktgemeinde Lichtenau einen Großteil der Sammlung erwerben und Räumlichkeiten für ein Museum finden.
 
Das Konzept zur Ausstellung lieferte der Museologe Dr. Franz Stürmer, der auch die Umsetzung betreute und die Erläuterungen zur Ausstellung erstellte.
In den Folder können Sie hier einsehen (Pdf-Datei)


Marktgemeinde Lichtenau
Lichtenau 49, A-3522 Lichtenau, Tel.: +43 (0)2718 257, Fax: +43 (0)2718 257-4
E-mail: gemeinde@lichtenau.at; Internet: http://www.lichtenau.at

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